Biographie

Vít V. Pavlík

Vit_V_Pavlik

Der 1976 geborene Vít Pavlík studierte an der Südböhmischen Universität in Budweis Lehramt für Kunstschulen. Er leitet die Assoziation bildender Künstler Südböhmen. Seit 1999 ist er in der Kunstszene aktiv und nahm seitdem an zahlreichen Ausstellungen in Tschechien, Deutschland, Österreich, Frankreich and den USA teil. Die urwüchsige Landschaft des Böhmerwalds liefert dem Künstler seine Motive. Von der gegenständlichen Darstellung hat er sich gelöst, doch die abstrahierten Formen und der dynamische Pinselstrich seiner Bilder spiegeln die ganze Kraft der Natur wieder. Neben der Malerei widmet er sich der Projektionsfotografie.


Kunst für alle Sinne

Ich glaube, es war Marc Chagall, der einst gesagt hat, die Kunst sei vor allem der Zustand der Seele. Also, sollte es wirklich so sein, dann ist die Seele Vit Pavliks unruhig, flatternd, manchmal sogar unfassbar, zugleich aber auch rational und forschend. Um es einfach zu sagen, auch im diesen Fall folgt die Seele seinen Schöpfer und seine künstlerische Reichweite, die hier unheimlich breit ist. Sie geht kreuz und quer durch verschiedene Bereiche der Kunst, suchend ihre gegenseitige Aufeinanderwirkungen und die Werte, über die sie kommunizieren. Sie ist die Cross art in der Realität. Viteks Ambitionen verbleiben vom Weiten nicht nur im klasischen Raum des Bildrahmens oder der Fotografie eingeschlossen, obwohl man gleichzeitig unterstreichen muss, dass eben diese zwei Kunstarten seine wichtigste Ausprägungsmitteln sind, aber dass auch hier das Übergreifen der begrentzen Fläche zu spüren ist, um seinem Zuschaer entgegen zu kommen und um ihn zu einem gemeinsamen Bummel einzuladen, während den alles passieren kann. Vit kommt vom Böhmerwald, von einer Gemeinde namens Volary, was von seinen Bilder auch deutlich zu spüren ist. Es tauchen hier Erlebnisse von der umliegenden Natur auf, in einer eleganten Weise auf die Bildfläche übertragen, mal mit energischer Impulksivität, andersmal nach rationaler Erwägung gemalt, allemal aber mit Herz, künstlerischem Gefühl und vor allem – für uns. Einmal gibt es hier das Schwingen der Hand, das eine deutliche Farbspur hinterlässt, nachher wird unsere Aufmerksamkeit durch ein Detail gefesselt, als die Wahrnehmung wichtiger Kleinigkeiten, die die Gesamtheit vollenden. In seinen Acrylbilder erscheinen auch architektonisch zusammengesetzte Strukturen, die von einer festen Komposition deuten. Auch die musikalische Linie in seinen Werke ist bestimmt nicht zufällig, die Anwesenheit seiner Gattin Kateřina – einer hervoragenden Musikerin – ist hier mehr als fühlbar. Vits bildende Partituren bleiben aber rein eigenständig und einmalig. Es sind keine einschmeichelnde Weisen für ein Popradio, sondern eine reale Alternative, als die Performance Sax Power. Die Musik ist auch von seinen Fotografien spürbar – sei es das Motiv der Fender Stratocaster Gitarre, sei es jener der spanischen Gitarre. Im Zentrum liegt selbstverständlich eine bildhübsche Frau, die aber gleichzeitig zur Metapher der Töne wird – die anziehend als der Frauenkörper wirken. Und die grosse Formate verkörpern hier die sinnliche Spuren unserer Wünsche. Es war kein Zufall, dass ich gleich am Anfang Marc Chagall erwähnt habe. Auch Vít Pavlík ist ein Klasiker. Einer aber, der seine bildende Sprache über Gebiete führt, wo es nicht nur das traditionelle Gehege des Sehens gibt, sondern die für alle Sinne bestimmt sind. Es freut mich, dass ich Vitek einige male treffen und seine erste Ausstellung in Bratislava vorbereiten konnte. Seine Kunst ist nähmlich auch der meinige Zustand der Seele. Auch deswegen glaube ich, dass wir miteinander noch oft weilen können, um unsere Seelen zu bereichern.

PhDr. Ľudovít Petránsky, ml.


Das immerwährende Rauschen der weiten Wälder und der vielen Wasser gab dem weitläufigen Waldgebirge seinen Namen. Die Sumava ist das Herz des Böhmerwaldes, der sich vom Fichtelgebirge im Norden bis ins oberösterreichische Mühlviertel hinunterzieht. Der Landstrich und seine Einwohner waren seit Menschengedenken geschunden und zerrissen in Macht- und Glaubenskriegen. Wirtschaftliche und kulturelle Blüte im Mittelalter und goldene Zeiten unter den Habsburgern. Das Holz schier endloser Waldungen, Glasmacherkunst, Bergbau brachten einst sogar Reichtum. Auf uralten Handelswege – der berühmteste ist der „Goldene Steig” von Passau bis Prachatitz – wurden die Güter gesäumt, selbst in Kriegsund Notzeiten. Erst der „Eiserne Vorhang” unterbrach die urdenklichen Verbindungen. Heute ist es wieder möglich, nicht nur vom Arber, Rachel, Lusen und Dreisessel rüber zu schauen in die Sumava, heute kann man die Wanderwege wieder gehen hin zu scheinbar ewigen Wäldern, geheimnisvollen Mooren und Auen, in Landschaften, die seit jeher reichlich Stoff lieferten. Wir sind längst in den Bildern von Vít Pavlík, längst angekommen bei den Mythen, die Bohumil Hrabal, Karel Capek, Josef Holub, Adalbert Stifter oder Karel Klostermann Stoff für ihre Literatur lieferten. Was diese so gegenständlich, so voller Fleisch und Blut darstellten, es schwingt mit in den Zeichnungen und teilweise monumentalen Bildern des Künstlers, der für die eigenen Erinnerungen eine eigene Handschrift gefunden hat, die in der Lage ist, die inneren Seelenbilder verschlüsselt auf Papier oder Leinwand zu bringen. Ausgangspunkt ist die vertraute Kenntnis der Umwelt. Vít Pavlík kam 1976 in Volary zur Welt. Der Vorsitzende des Berufsverbandes der südböhmischen bildenden Künstler kennt und sucht die Motive im Böhmerwald, zu dem ihn sein schon malender Großvater wie der bildnerisch tätige Vater geführt haben. „Seit der Kindheit wuchs ich unter der Schönheit der gemalten Äußerung auf, die zuletzt auch mich ansprach. In meine Bilder lege ich meine Erinnerungen, momentanen Gefühle, aber auch Teile der Urwüchsigkeit der Landschaft des Böhmerwaldes.” Er hat sich gelöst von der gegenständlichen Darstellung und doch erstrahlt die ganze Fülle der urwüchsigen Landschaft in seinen Bildern. Mächtig brechen sich die Emotionen Bahn in dynamischem Pinselstrich. Eruptive Entladungen symbolisieren die Kraft der Natur, die ungebrochen waltet in seiner Heimat. Dabei erscheint die Formensprache  fast poetisch. Das Spiel der dicken oder dünnen Linien aus Vertikalen, Diagonalen, Horizontalen, ihre Verschmelzung zu geometrischen Figuren lässt eine Welt in Bewegung entstehen, in der die Natur zum Rhythmus wird, den Ton vorgibt. Bewegte Linien und expressive Farbflächen wirken zusammen, ergeben Kompositionen, die geometrisch wie figurativ wirken. Ein konventioneller Bildaufbau ist nicht mehr erkennbar und dennoch genügt der Titel des Bildes, um sich Vögel, Blumen, Menschen, all das Belebte und Unbelebte der Natur vorstellen zu können. Die Zerrissenheit, das Gebrochensein, das Absterben ist immer nur vorübergehend in der Natur. Es ist Teil des Kreislaufes vom Werden und Vergehen. In ehemaligen Kellern hat der auch Kunst als Fach lehrende Maler sich eingerichtet. Beinah archaisch anmutende Runen malt er dort in seine Höhlenwelt. Das Runde und das Eckige sind kein Widerspruch. Räumlichkeit des Terrains und strukturierte Unterscheidung von architektonisch geschichteten Profilen – Formabstraktion wird zur Formdurchdringung und letztlich verbindet sich der konstruktive Gesichtspunkt mit dem bildnerischen. Das Bild wird Fiktion, das sich stets die Option erhält, aus der Gegenstandslosigkeit zurückzukehren in die Gegenständlichkeit hinein. Da kann man ein Bild als extreme Stilisierung einer naturalistischen Landschaft interpretieren oder als innere Landschaft, die als schlichte expressive Unmittelbarkeit Niederschlag findet. „Ich versuche im Laufe meiner malerischen Tätigkeit ein Idealbild zu schaffen. Ich weiß, dass es ein lebenslanger Prozess ist. Jedesmal ist ein Bild anders, aber selbst das motiviert mich dazu, nicht zu erstarren.” Der Künstler ist trotz seiner jungen Jahre weit vorgedrungen in den Urwald der Moderne. Er hat sich gelöst von der tschechischen Schule des Surrealistischen, einem Kubismus, wie er nur in abgeschotteten Inseln entstehen konnte. Aber er verleugnet seine Herkunft nicht. Stift und Pinsel haben die Ismen hinter sich gelassen, sind zu mächtigen Messern geworden, mit denen er das Busch- und Blendwerk der Irrwege des 20. Jahrhunderts wegschlägt. Abstraktion kann emotional wirken, visuelle Intensität erzeugen. Lichtungen entstehen. In einer Zeit, in der Farben- und Bildergewirr des Alltags den Menschen allzugern blendet und übersättigt, ist diese Malerei eine Schule des Sehens, die in ihrer klaren, unrhetorischen Komplexität in der Lage ist, verschüttete Stränge unseres Sehvermögens wieder zu beleben. Sie schult den konzentrierten lesenden Blick und bereichert unsere optische Erlebniswelt sowohl in chromatischer als auch in formaler Hinsicht. Sie vermag die Sinne in Gesamtheit zu vitalisieren und den Reflex der optischen Wahrnehmung auf das Innere, die Strukturen des Unterbewussten wieder bewusst machen und uns so an die Vielfalt der Schöpfung und des Schöpferischen zu erinnern. „Es geht nicht um klassische Bilder von beschneiter Gegend, aber auch diese Elemente findet ein aufmerksamer Beobachter in meinem Werk.” Wie wahr, der so selbstbewusst, zielstrebig und dennoch bescheiden auftretende junge Mann findet die Wassermusik von Vyra, die Einsamkeit des Madermoors, die Waldeinsamkeit in der Auenlandschaft der Moldau, die Eiszeithinterlassenschaft am Plöckenstein. Der Betrachter lernt die „böhmischen Dörfer” kennen. So wie der Bayerwald und der Böhmerwald sich zum grünen Dach Europas vereinen, verbrüdern sich in der malerischen Sprache Vit Pavliks Ost und West, verklammern sich Hüben und Drüben zur einheitlichen, zur „rauschenden” Bilderwelt.

Dr. Stefan Rammer


Austellungen:

1999 – České Budějovice (absolventská) – budova Sparkasse
1999 – Prachatice (Tři generace Pavlíků) – Galerie Dolní brána
2000 – Praha (Salon 2000) – výstaviště
2000 – České Budějovice (4. Intersalon AJV) – DK Metropol
2000 – Pasov (Die Botschaft der Apokalypse) SRN
2001 – Pasov (Künstler aus Budweis) SRN – Kulturmodell
2001 – Prachatice (Pavlík, Hafner, Huber, Schlamp) – Galerie Dolní brána
2001 – České Budějovice (5. Intersalon AJV) – DK Metropol
2001 – Kolín (Pavlík, Štícha) – Muzeum
2002 – Tábor (členská výstava AJV) – Muzeum
2002 – Pasov (Nová radnice) SRN
2002 – České Budějovice (6. Intersalon AJV) – DK Metropol
2002 – Litoměřice (Salon českých, moravských a slezských malířů)
2002 – Pasov (Inter-Art-Galerie) SRN
2003 – České Budějovice (7.Intesalon AJV) – DK metropol
2003 – Pasov (Nová radnice) SRN
2004 – Praha (Galerie U Zlatého kohouta)
2004 – České Budějovice (8.Intersalon AJV) – DK Metropol
2005 – České Budějovice (9.Intersalon AJV) – DK Metropol
2005 – Prachatice (Pavlík a Teodor Buzu) – Galerie Dolní brána
2006 – Prachatice (Jarní salon AJV – téma ŽIVLY) – Galerie Dolní brána
2006 – Trebišov (Bienále malby a sochařství V4) SK – Krajské Muzeum
2006 – České Budějovice (10.Intersalon AJV) – Jihočeské Muzeum
2007 – Prachatice (členská výstava AJV – Skandální výprodej totální ceny) – Galerie Dolní brána
2007 – Karlovy Vary (hotel Imperial)
2007 – Pasov (Produzenten galerie) SRN
2007 – Blatná (členská výstava AJV – Konfrontace) – zámek
2007 – Vlachovo Březí (Galerie Bomba)
2007 – České Budějovice (11. Intersalon AJV) – Jihočeské Muzeum
2007 – Karlovy Vary (členská výstava AJV)
2007 – Trebišov (Luděk Stukbauer, Vít V. Pavlík) SK
2007 – Salzburg (Veletrh umění) A
2008 – Prachatice (členská výstava AJV – Fragmenty) – Galerie Dolní brána
2008 – České Budějovice (12.Intersalon AJV) – KD Slávie
2008 – Týn nad Vltavou (Vltavotýnské dvorky)
2008 – Trebišov (Bienále malby a sochařství V4) SK
2008 – Písek (Intersalon AJV – výběr autorů, Sladovna)
2008 – Pasov (Intersalon AJV – Kulturmodell Passau) SRN
2008 – Týn nad Vltavou (U Zlatého slunce)
2008 – Týn nad Vltavou (členská výstava AJV)
2009 – Prachatice (členská výstava AJV – Hlava) – Galerie Dolní brána
2009 – Passau (finanční úřad) SRN
2009 – Freyung ( galerie Schloss Wolfstein) SRN
2009 – Trebišov (Výstava AJV) SK . Krajské Muzeum
2009 – Snina (Výstava AJV) SK – muzeum
2009 – Písek (13.Intersalon AJV) – Sladovna
2009 – Freyung (Inersalon výber) SRN
2009 – Paříž ( Podzimní pařížský salón – Salon d“automne) FR
2009 – Praha (AMU)
2010 – Prachatice (členská výstava AJV – Imaginace)
2010 – Týn nad Vltavou (Vltavotýnské dvorky)
2010 – Praha (CROSSART) – Galerie Epikure
2010 – New York (Biennial of Contemporary Arts) USA
2010 – Blatná (členská výstava AJV – Hlava), zámek
2010 – Trebišov (Bienále malby a sochařství V4) SK – muzeum
2010 – Písek (14. Intersalon AJV) – Sladovna
2010 – Pasov ( Intersalon St. Anna Kapelle) SRN
2010 – České Budějovice ( Crossart -budova Českého rozhlasu)
2011 – Prachatice (členská výstava AJV) FIGURA 2011 – Galerie Dolní brána
2011 – Blatná (členská výstava AJV) IMAGINACE – zámek
2011 – Písek (15. Intersalon AJV) – Sladovna
2011 – Praha ( Galerie 14 ) CROSSART
2012 – České Budějovice ( AJV 2012 exhbition – malba) – budova Krajského úřadu
2012 – Prachatice ( AJV 2012 exhbition -fotografie) – Galerie Dolní brána
2012 – Plzeň – Kyšice ( CROSSART) Galerie u Randu
2012 – Passau – Kalteneck ( KIF) – Spagl
2012 – Praha – vinárna u Jiřího
2012 – Písek (16. Intersalon AJV) – Sladovna
2012 – Paříž – Velvyslanectví České republiky
2013 – Bratislava (Galerie Michalský Dvůr), CROSSART
2013 – Passau (17. Intersalon AJV) – Kulturmodell
2013 – München ( Wirtschaftsministerium), CROSSART
2013 – Bayerisch Eisenstein (Muzeum moderního umění), Kuns t räume
2013 – Soběslav (kostel sv. Marka) Soběslav meets Passau
2013 – Volary (17. Intersalon AJV) – Měská galerie
2013 – Plzeň (regionální sdružení Totem), Prolínání
2013 – Vídeň ( Velvyslanectví ČR), Salve
2013 – Písek (17. Intersalon AJV) – Sladovna

2014 – Pasov ( 3 Länder Kunst D-CZ-A) Produzentengalerie

2014 – České Budějovice (18. Intersalon AJV) Alšova jihočeská galerie

2014 – České Budějovice (18. Intersalon AJV) Jihočeský krajský úřad

2014 – Neureichenau (Waldwelten) Forstbetrieb

2014 – Suhl (Crossart) Congres centrum Suhl

2014 – Volary ( 3 Länder Kunst D-CZ-A) Produzentengalerie

2014 – Ústí n. Labem (Crossart), Univerzita J.A. Purkyně

2015 – Prachatice (Jarní salon AJV) GDB

2015 – Praha ( Salve Prachatice ), galerie Antonína Navrátila

2015 – Mauth ( Crossart ) galerie NPBW

2015 – Praha (Salve Prachatice), České centrum

2015 – Želeč (19. Intersalon AJV) – Špejchar

2015 – Týn nad Vlatvou ( Vltavotýnské výtvartné dvorky), Galerie u Zlatého slunce

2015 – Impruneta (Salve Prachatice), Villa Corsiny

2015 – Příbram (Crossart), Galerie OPE

2015 – Praha (Crossart) Galerie 14

2015 – Herálec ( SaxPower) Schatteau Herálec

2016 – Volary (Crossart), Městská galerie Volary

2016 – Bratislava (salve Prachatice), Palffyho palác na zámockej ulici

2016 – Prachatice (Jarní salon AJV) GDB

2016 – Malšice (Crossart) Galerie Malšice

2016 – Praha (Crossart) Knihovna Filosofického ústavu AV ČR

2016 – Tábor (20. Intersalon AJV) – Husitské muzeum

2016 – Praha (Crossart). Galerie la Femme

2016 – Klodzko (Imaginace) Muzeum zemi Klodskej

2017 – Prachatice (Jarní salon AJV) GDB

2017 – Protivín (Crossart) Cafe gallery

2017 – Passau (KunstPassau), Kulturmodell

2017 – Lorient (Imagination, artist de Boheme) Mediatheque Francois

2017 – Soběslav (Crossart) galerie Sv. Marka

2017 – Liberec (Crossart) galerie Hruška

2017 – České Budějovice (21. Intersalon AJV), Galerie Mariánská

2017 – Haag am Hausruck (Crossart) Rotary Klub

2017 – Teplice (VWV) Galerie Zahradní dům

2018 – Prachatice (Continuatio Qudratti) GDB

2018 – Sobělav (AJV) galerie sv. Marka

2018 – České Budějovice (22. Intersalon AJV), Galerie Mariánská

2018 – Florencie (Crossart), Studio Morando

2018 – Bratislava (Crossart) Office Gallery

2018 – Kolín (Imaginace) Galerie pod Točnou

2019 – Passau (Junge Kunst) St. Anna Kapelle

2019 – Prachatice (jarní salon AJV) GDB

2019 – Passau (Parzergruppe) St. Anna Kapelle

2019 – Praha (Audiovizuální performace, Maživ) Městská knihovna

2019 – Ebringen-Freiburg (Crossart) Badisches Kunstforum

2019 – Praha (Salve Prachatice) Velvyslanectví USA

2019 – České Budějovice (23. ročník Intersalon AJV) Galerie Mariánská

2019 – České Budějovice (Crossart) Galerie Mariánská

2019 – České Budějovice (Crossart) galerie Českého rozhlasu

2020 – Bayerisch Eissenstein (Kunst aus Bohmen) Kunst t traume